Verteilte Transaktionen für Webservices

By Laszlo Kiraly .
Advised by Gerti Kappel

This work has been finished in January 2005.

In einer Service orientierten IT Landschaft ist das Bereitstellen von ausgewählten Services, welche firmeninterne Prozesse starten und die Resultate an den Aufrufer schicken, von großem Interesse, weil dadurch Firmen und Organisationen ihre Leistungen weitflächig und automatisiert im Web zur Verfügung stellen können.

Verteilte Transaktionen ermöglichen es den Benutzern von Services, die Dienste miteinander zu vergleichen und Bedingungen an das Ausführen eines Services von den Informationen oder Resultaten eines anderen Services abhängig zu machen. Web Services bieten dabei die Interoperabilitätsschnittstelle an, mit der es heterogenen IT Systemen möglich wird miteinander zu kommunizieren.

Die vorliegende Diplomarbeit erörtert anfangs den Background zu den Bereichen Web Services und verteilten Transaktionen. Zuerst werden Web Services der ersten und zweiten Generation betrachtet. Das Thema der verteilten Transaktionen wird anhand bestehender wissenschaftlicher Literatur aufgearbeitet.

Nach diesen Grundlagen werden die Standard Spezifikationen DTP und OTS als Bindeglied zwischen Theorie und aktuellen Spezifikationen untersucht. Weiters werden die existierenden transaktionsunterstützenden Web Service Spezifikationen miteinander verglichen, sowie die Voraussetzungen erforscht um mit Web Services transaktionsverarbeitende Mechanismen zu unterstützen.

Ein einfacher Proof Of Concept Prototyp, realisiert mit JOTM-BTP, wird vorgestellt, der eine verteilte Two Phase Commit Transaktion auf Basis des Business Transaction Protocol, welches bei der OASIS Organisation liegt, umsetzt. Dieser Prototyp wird hinsichtlich der Erfüllung von Transaktionsanforderungen betrachtet und es werden weitergehende Vorschläge und Ideen, die aus der Entwicklung des Prototypen entstanden, gebracht.

Der letzte Teil der Arbeit fasst die gewonnen Erkenntnisse zusammen, zieht eine Trennlinie zu anderen Bereichen, wie J2EE und BPEL, und gibt eine Prognose zur weiteren Entwicklung der Spezifikationen ab.

 

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